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Ihr Nutzen:

Sie erfahren die Grundlagen des Betriebsklimas und gegenseitigen Respekts und können die Auswirkungen eines schlechten Betriebsklimas einschätzen.
Sie wissen, wie man eine Betriebsklima-Analyse vornimmt und welche methodischen Instrumente zur Messung von Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Mitarbeiter eines  Unternehmens angemessen sind.
Sie kennen die Rahmenbedingungen für Betriebsklimaverbesserungen sowie konkrete arbeitsrechtliche Instrumente für ein gutes Betriebsklima.
Sie sind über die Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats informiert und können diese in der Praxis anwenden.

Wer an diesem Seminar teilnehmen sollte

Das Seminar richtet sich sowohl an Arbeitgeber, Führungskräfte, Personalreferenten und Mitarbeiter der Personal- und Rechtsabteilungen als auch an Betriebs- bzw. Personalräte. Die in dem Seminar vermittelten Kenntnisse sind gem. § 37 Abs. 6 BetrVG /§ 46 Abs. 6 BPersVG erforderlich. 


Dieses Seminar als Inhouse-Veranstaltung?

Gerne bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses Seminare in Ihrem Haus durchzuführen. Das bedeutet: Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir Ihre Situation und Ihren Bedarf und erstellen Ihnen unverbindlich und kostenfrei ein Angebot, welches passgenau auf Ihre betrieblichen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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Verbesserung des Betriebsklimas
durch moderne arbeitsrechtliche
Instrumente 


Erfahren Sie das Wichtigste zu:


Grundlagen des Betriebsklimas und gegenseitigen Respekts

  • Definition von Betriebsklima, Respekt und Arbeitszufriedenheit
  • Auswirkungen eines schlechten Betriebsklimas
  • Respektvoller Umgang mit Mitarbeitern: Wann fühlen sich Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten respektiert? 

Messung und Feststellung des Betriebsklimas 

  • Betriebsklima-Analyse als Methode zur Messung von Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Mitarbeiter eines Unternehmens
  • Wie wird eine Betriebsklimauntersuchung vorbereitet?
  • Widerstände gegen eine Betriebsklimauntersuchung
  • Extern oder betriebsintern durchgeführte Analyse?
  • Durchführung, Ausführung und Bewertung von Erhebungen (z.B. Mitarbeiterbefragungen)
  • Was geschieht mit den Ergebnissen? 

Ziele von Betriebsklimaprojekten  

  • Verbesserung der Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander
  • Nachhaltige Beschäftigungssicherung
  • Verbesserung von Arbeitsabläufen sowie Schwachstellenanalysen
  • Reduzierung von Reibungsverlusten zwischen und innerhalb von Abteilungen 

Rahmenbedingungen für Betriebsklimaverbesserungen

  • Leitlinien einer Unternehmenskultur des fairen Umgangs miteinander
  • Gefährdungsermittlung psychischer und sozialer Belastungen
  • Sensibilisierung der Belegschaft für die Themen Diskriminierungs-, Konflikt- und Mobbingprävention
  • Schlichtungsverfahren und positives Konfliktmanagement
  • Coaching-Angebote für Führungskräfte und Mitarbeiter 

Konkrete arbeitsrechtliche Instrumente für ein gutes Betriebsklima

  • Verhalten und Führungsstil der Vorgesetzen (Führungskultur)
  • Kollegiales Miteinander und gegenseitiger Respekt
  • Transparente Entgelt-, Beförderungsverfahren und Beachtung des AGG
  • Zielvereinbarungen und leistungsorientierte Vergütung
  • Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels
  • Qualifizierung der Mitarbeiter statt Einstellung externer „Fachleute“
  • Behandlung von Beschwerden der Arbeiternehmer durch Vorgesetzte und Betriebsrat §§ 84,85 BetrVG und § 13 AGG; professionelle Trennungskultur
      Betriebliche Leistungen und Aufstiegsmöglichkeiten

Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats

  • Unterrichtungs- und Beratungspflicht über die Planung von Arbeitsverfahren, Arbeitsabläufen und Arbeitsplätzen
  • Möglichkeiten der Umsetzung gesicherter arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse nach § 90 ff, 92 ff BetrVG durch den Betriebsrat
  • Überblick über die Handlungsmöglichkeiten des BR bei schlechtem Betriebsklima
  • Umgang des Betriebsrats mit den Betriebsfrieden störendem Verhalten (§ 104 BetrVG) 

Worum es in diesem Seminar geht


Betriebsklima „macht“ sich nicht allein! Ein schlechtes Betriebsklima belastet nicht nur die Beschäftigten, sondern das gesamte Unternehmen und schlägt sich negativ auf die Produktivität und Konkurrenzfähigkeit nieder. Mangelnde Kommunikation, steigende Fehlzeiten, „innere Kündigung“ und schwelende Konflikte sind einige der möglichen Folgen. Produktivität und Effizienz stehen in engem Zusammenhang mit dem Betriebsklima. 

Auch die Globalisierung der Märkte, wirtschaftliche und soziale Krisenerscheinungen wirken auf den Betrieb und das Betriebsklima zurück. Damit nehmen auch die Stressbelastungen durch Angst vor dem Arbeitsplatzverlust zu und führen vielfach zum Verlust der Solidarität in der Belegschaft. Arbeitsbedingter Stress ist ein idealer Nährboden für Konflikte und mangelnden Respekt.

Respekt, da sind sich die Arbeitswissenschaftler einig, gehört seit jeher zu den wichtigsten Tugenden der Menschen im Umgang miteinander. Das gilt auch für das Arbeits- und Wirtschaftsleben. Sie ist wie ein Regulator für das stets schwierige Verhältnis von Nähe und Distanz. Auch wenn Respekt häufig gleichbedeutend mit Höflichkeit und guten Manieren verwendet wird, meint der Begriff doch weitaus mehr: Es ist eine innere Haltung, die Achtung gegenüber einer anderen Person ausdrückt. Respekt ist dabei im fortschreitenden Globalisierungsprozess unerlässlich: „Respekt hat ganz viel damit zu tun, mit Freiheit und mit Vielfalt umgehen zu können.“ 

Neben einer fundierten inhaltlichen Klärung der Begriffe Betriebsklima und Respekt erfahren Sie in dem Seminar, mit welchen Methoden das Betriebsklima überhaupt gemessen und festgestellt werden kann. (Gerade Mitarbeiterbefragungen können für viel Zündstoff in der Belegschaft sorgen.) Darüber hinaus erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Einflussfaktoren auf ein gutes Betriebsklima sowie über die notwendigen Voraussetzungen für den gegenseitigen Respekt auf allen zwischenmenschlichen Ebenen im Betrieb, in den Führungsetagen, den einzelnen Abteilungen oder der Gesamtbelegschaft. 

Einen Schwerpunkt der Seminararbeit bildet die Frage, wie das Betriebsklima (und damit respektförderndes Verhalten) im Einzelnen konkret verbessert werden kann und welche Mittel hier den Betriebsparteien zur Verfügung stehen. Neben der Geschäftsführung stehen insbesondere auch der Personal- oder Betriebsrat in der Verantwortung. Sie müssen in der betrieblichen Praxis zusammen mit dem Arbeitgeber darauf achten, Konfliktpotenziale und Störfälle frühzeitig zu erkennen und zu lösen. Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz ist diese Aufgabe verschärft worden: Jede Beschwerde muss inhaltlich geprüft und sorgfältig dokumentiert werden (§ 13 AGG). 

Jeder Teilnehmer dieses Seminars wird auch mit den grundlegenden Techniken einer professionellen Konfliktbewältigung und Trennungskultur vertraut gemacht. Auch dadurch kann die Arbeitszufriedenheit insgesamt steigen und das Betriebsklima verbessert werden. 

Schließlich erarbeiten die Referenten mit Ihnen gemeinsam Eckpunkte und Maßnahmen einer Betriebsvereinbarung, die das Betriebklima und den gegenseitigen Respekt fördern sollen. 


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Seminarorte und Termine


Donnerstag, den 14.06.2012
in Frankfurt a.M. im InterCity Hotel Airport

Donnerstag, den 19.07.2012
in München im NH Hotel Deutscher Kaiser

Dienstag, den 18.09.2012
in Berlin im NH Hotel Alexanderplatz

Seminardauer

eintägiges Seminar

Seminarbeginn

9.00 Uhr

Seminarende

17.00 Uhr


Referenten

Erfahrene Richter aus allen Instanzen der Arbeitsgerichtsbarkeit, versierte Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht. Alle Referenten verfügen über eine langjährige und überdurchschnittlich erfolgreiche Schulungserfahrung. 

Seminargebühren

Die Seminargebühren betragen nur
€ 340,00 zzgl. MwSt. Im Seminarpreis enthalten sind das Mittagessen, die Tagungsgetränke, die Kaffeepausen sowie die umfangreichen Seminarunterlagen. 


Noch Fragen?


Buchungsnummer
24800

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